Hitze im Sommer
Hunde und Katzen können nur wenig schwitzen und überhitzen schnell. Ein Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Mit ein paar einfachen Regeln kommt Ihr Tier gut durch den Sommer.
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Nie im Auto lassen! Schon bei 20 °C Außentemperatur heizt sich ein Auto in kurzer Zeit auf über 40 °C auf – auch im Schatten und mit gekipptem Fenster.
Anzeichen eines Hitzschlags
- Starkes Hecheln, weit heraushängende Zunge, bei Katzen Maulatmung
- Dunkelrote oder bläuliche Schleimhäute
- Unruhe, Taumeln, Schwäche, Erbrechen
- Apathie bis zur Bewusstlosigkeit
Erste Hilfe
- Sofort in den Schatten oder einen kühlen Raum bringen.
- Mit handwarmem bis kühlem, nicht eiskaltem Wasser befeuchten – beginnend an Pfoten und Beinen.
- Wasser anbieten, aber nicht einflößen.
- Sofort tierärztliche Hilfe holen – auch wenn es Ihrem Tier scheinbar besser geht. Außerhalb der Sprechzeiten: Notdienst.
Tipps für heiße Tage
- Spaziergänge in die frühen Morgen- und späten Abendstunden legen.
- Asphalt-Test: Was für Ihre Handfläche nach sieben Sekunden zu heiß ist, ist auch für Pfoten zu heiß.
- Immer frisches Wasser bereitstellen, auch unterwegs.
- Kühle Liegeplätze anbieten, etwa auf Fliesen oder einer Kühlmatte.
- Kaninchen und Meerschweinchen sind besonders hitzeempfindlich: Gehege in den Schatten stellen, bei Außenhaltung auf ausreichende Beschattung achten.
- Weiße Katzen und Hunde mit heller Haut vor Sonnenbrand an Ohren und Nase schützen.
Besonders gefährdet
Kurzköpfige Rassen wie Mops, Französische Bulldogge oder Perserkatze, übergewichtige und ältere Tiere, Welpen sowie Tiere mit Herzerkrankungen vertragen Hitze besonders schlecht.
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